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Η ανοιχτή επιστολή κόρης καθαρίστριας στο «ηρωικό όργανο» ! *500 womens (Janitorial staff of the Ministry of Finance ) are fighting for labour rights.

Η επιστολή κόρης καθαρίστριας προς τον “ηρωικό” αστυνομικό! Λόγια που συγκλονίζουν…

Θέλω να σου αφηγηθώ μία ιστορία. Ήταν αρχές της δεκαετίας του 80. Τότε η Ελλάδα δεν ζούσε την κρίση των θεσμών και των αγορών, αλλά οι περισσότεροι ζούσαν τον αγώνα της καθημερινής επιβίωσης. Κάπου στα Βόρεια προάστια των Αθηνών υπήρχε μία μεγάλη υφαντουργία, που τα αφεντικά της θεωρούντο μέλη της οικονομικής ελίτ. Απασχολούσαν περισσότερες από 700 εργαζόμενες. Και μία νύχτα αποφάσισαν να μεταφέρουν αιφνιδιαστικά τα κεφάλαιά τους στην Ελβετία και να εξαφανιστούν.
Είχαν προηγηθεί τρεις μήνες καθυστέρησης πληρωμών του προσωπικού. Η “Μπαρκό” -έτσι λεγόταν η υφαντουργία τους- έμεινε ακέφαλη, με 700 οικογένειες μέσα σ’ έναν άγριο χειμώνα να περιμένουν τα χρήματα που είχαν ήδη δουλέψει. Το Κράτος άρχισε να .. σφυρίζει αδιάφορα κι όταν το συνδικάτο των εργαζομένων (τότε τα συνδικάτα ήταν ακόμη ισχυρά) κήρυξε την πρώτη λευκή απεργία εν Ελλάδι, η πολιτική ηγεσία του Υπουργείου Δημοσίας Τάξεως έβαλε τα ΜΑΤ απέναντι στις υφάντριες.

Σε μία τέτοια διαδήλωση μία από τις απεργούς βρέθηκε απέναντι από μία αγέλη καλοκουρδισμένων αστυνομικών. Κάποιος την μέτρησε με το βλέμμα και την βρήκε του χεριού του. Κατάφερε να την απομονώσει και να την χτυπήσει αλύπητα. Εκείνη απεγνωσμένα του φώναζε πως πάλευε για το ψωμί των παιδιών της. Του ενός που είχε και εκείνου που περίμενε. Την έστειλε στο νοσοκομείο. Οι γιατροί διέγνωσαν πέρα από τα εξωτερικά τραύματα σοβαρό πρόβλημα στην καρδιά της. Τα επόμενα χρόνια τα νοσοκομεία την έβλεπαν συχνά. Το παιδί που κουβαλούσε τότε στην κοιλιά της δεν γεννήθηκε ποτέ. Ποτέ επίσης δεν βρήκε κανείς και δεν τιμώρησε τον αστυνομικό που την σακάτεψε.

Σήμερα όμως στο δικό σου πρόσωπο, απεχθέστατο όργανο της υποτιθέμενης τάξης, τον αναγνώρισα. Είδα την ίδια λυσσαλέα κι αναίτια κακία. Και κατάλαβα πως όσο υπάρχουν αστυνομικοί του αισχρού σου είδους θα κινδυνεύουν οι μάνες όλων μας. Η γυναίκα που χτύπησες πάλευε για το δίκιο της. Εσύ για τι παλεύεις;

Θα περιμένω να μάθω την τιμωρία σου. Εγώ κι η κόρη κάθε καθαρίστριας που θα βρεθεί ανυπεράσπιστη στο δρόμο σου”

Η κόρη εκείνης της υφάντριας

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Der Aufstand der Putzfrauen

595 Frauen möchten die griechische Krise wegfegen

300 Spartaner aus der Antike haben dafür gesorgt, dass die Griechen seither von der Zahl 300 verzückt werden. Die Zahl 300 findet sich bei den Abgeordneten im Parlament und auch bei vielen Protestgruppen gegen die Sparmaßnahmen. Mittlerweile haben die Hellenen eine weitere Lieblingszahl gefunden: 595. Darüber hinaus genießt ein früher eher verachtetes Berufsfeld nun ungeahnten Ruhm. 595 Putzfrauen haben die Regierung das Fürchten gelehrt. Sie wurden zum in der Presse gefeierten Symbol des Widerstands.

Wütende und ausdauernde Putzfrauen. Bild: W. Aswestopoulos

Rausschmiss nach dem Motto: «Wer sich nicht wehren kann, ist weg»

Im Herbst 2013, am 18.09.2013, ereilte die 595 beim Finanzministerium fest angestellten Reinigungskräfte das Schicksal der Suspendierung. Die Regierung hatte der Kreditgebertroika Entlassungen versprechen müssen. Der dafür zuständige Minister für administrative Reform und e-Government, Kyriakos Mitsotakis, versicherte bei seinem Amtsantritt eine durchdachte Planung bei der Reduzierung der Beamtenzahl. Es kam anders. Wie bei allen bisherigen Sparmaßnahmen üblich, wählten die Politiker statt einer logisch nachvollziehbaren Operation den Kahlschlag. Sie brauchten Zahlen, die sie der Troika präsentieren konnten.

Die Entlassungswelle traf daher weder die gut bezahlten Berater noch die gemäß des monatlichen Gehalts mit Direktoriumsaufgaben beauftragen, in der Praxis jedoch lediglich den Telefonhörer bewegenden Hilfskräfte in den Büros der Abgeordneten. Die Regierung schloss stattdessen kurzerhand den staatlichen Rundfunk (Chaos wegen Schließung des staatlichen Rundfunks) mit dem Ergebnis, dass der Bildschirm monatelang schwarz blieb. Nach dem gleichen Motto wurden die kommunalen Polizeikräfte gekündigt. Hier freuten sich zunächst die Bürger.

Denn ohne kommunale Polizei gab es wochenlang keine Strafzettel fürs Falschparken. Schnell folgte die Ernüchterung. Weil auch die wilden Verkäufe von Produktplagiaten oder Raub-DVDs nicht mehr im Zaum gehalten werden konnten. Reihenweise schlossen Einzelhandelsläden und setzten dabei natürlich ihr Personal auf die Straße.

Die Schulen mussten ihre Hausmeister im letzten Sommer entlassen, so dass die Schüler in den nun unbewachten Schulgebäuden nach den Ferien das Fehlen von teuren Computern und generell die Folgen von ungehindertem Vandalismus bedauern mussten. In Berufsschulen wurden bestimmte Lehrgebiete schlicht ersatzlos gestrichen. Den mitten in der Ausbildung stehenden Schülern blieb somit nur der Weg zu Privatschulen. Doch auch die staatliche Ausbildung in der Sekundarstufe blieb vom regierungsamtlichen Zahlenspiel nicht verschont. Zahlreiche Schüler mussten in den diesjährigen zentralen Abiturprüfungen ihr Wissen in Fächern beweisen, in denen sie offiziell nie unterrichtet wurden.

Bei allen Entlassungswellen gab es zunächst für ein paar Tage oder auch Wochen Streiks. Je länger die Arbeitskämpfe dauerten, umso mehr nutzte sich die Widerstandsfähigkeit der Geschassten ab. In einer schnelllebigen medialen Zeit setzte die Regierung bislang sehr erfolgreich auf den Effekt des nachlassenden Interesses. Zudem wurden die meisten entlassenen Beamten im Lauf der Zeit durch private Anbieter ersetzt. Security-Firmen, wie die Wachdienste genannt werden, übernahmen gegen ein entsprechendes Entgelt die Aufgaben der Schulhausmeister oder staatlichen Krankenhauswächter. Dass der Staat bei diesen Geschäften meistens draufzahlte, interessierte medial kaum jemanden. Der angeblich so aufs Sparen bedachten Kreditgebertroika scheint dieses Detail ebenfalls entgangen zu sein.

Zudem ist die Wirkung einer Entlassung über das in der Krise beschlossene Gesetz zur Suspendierung von Personal nicht sofort spürbar. Die Betroffenen erhalten für acht Monate zwei Drittel ihrer Bezüge. In dieser Zeit müssen sie sich mit entsprechenden Anträgen um eine neue Stelle im öffentlichen Dienst bemühen. Danach werden sie von einer Kommission geprüft. Diese entscheidet schließlich, ob der betreffende Beamte es wert ist, weiter im öffentlichen Dienst zu arbeiten. Dass es bei solchen Aktionen nicht unbedingt ohne Beziehungen abläuft, ist in Griechenland seit jeher ein ehernes Gesetz.

Für die übrigen Bürger, vor allem die in der Privatwirtschaft arbeitslos gewordenen, erscheint der Vorgang jedoch wie eine Vorzugsbehandlung. Sie übersehen, dass als entscheidender Haken im so genannten Mobilitätsgesetz die Streichung zahlreicher Arbeitsrechte enthalten ist. Jedem ohne eigenes Verschulden entlassenen griechischen Arbeitnehmer steht eine Entschädigung zu. Diese wird auf Basis der Beschäftigungsjahre beim entlassenden Arbeitgeber berechnet. Als Faustregel gilt ein Monatsgehalt pro Arbeitsjahr. Die über das Mobilitätsgesetz entlassenen Beamten gehen dagegen leer aus.

Die Putzfrauen beim Generalstreik am 9. April. Bild: W. Aswestopoulos

Putzfrauen als leichtes Opfer

Offenbar schätzte die Regierung die Widerstandsfähigkeit der Reinigungsfrauen beim Finanzministerium eher gering ein. In der Mehrzahl handelt es sich um Damen weit über dem vierzigsten Lebensjahr. Gewerkschaftlich waren sie bislang eher wenig aufgefallen.

Lediglich eine Vertreterin des Berufsfelds, die gebürtige Bulgarin Konstantina Kouneva konnte es zu einer medialen Präsenz bringen. Kouneva war bei einem privaten Reinigungsunternehmen angestellt und hatte sich 2008 gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen gewehrt. Eine bislang unbekannte Person ließ die Dame mit Säure überschütten und ging straffrei aus. Die polizeilichen Ermittlungen wurden trotz gegenteiliger Beteuerungen schnell eingestellt.

Als Finanzminister Yannis Stournaras seine Putzfrauen auf die Straße setzte, konnte er nicht ahnen, dass Kouneva es sogar zu einem Platz im Europaparlament für SYRIZA bringen konnte.

Die Putzfrauen zusammen mit der neuen Regionalpräsidentin von Attika, Rena Dourou, bei der Athens Pride 2014. Bild: W. Aswestopoulos

Die Reinigungskräfte erheben sich

Stournaras irrte sich gewaltig. Die entlassenen Reinigungskräfte erhoben ihre Berufsbezeichnung zum Adelstitel. Die 595 Putzfrauen, die bis zu ihrer Suspendierung Ministerialgebäude und Finanzämter eifrig gesäubert hatten, waren einen harten Arbeitsalltag gewöhnt. Zudem berichten die meisten im Privatgespräch über ein individuell entbehrungsreiches Schicksal. Erschreckend viele mussten als Alleinerziehende ihre Kinder buchstäblich mit dem Putzlappen großziehen. Viele von ihnen verfügen über eine Bildung, die sie eigentlich auch für höhere Berufe qualifizieren würde. Sie hatten jedoch in einer patriarchalischen Gesellschaft meist das Pech, zunächst Frau und zusätzlich auch noch allein stehende Mutter zu sein.

Unter den Damen herrscht zudem eine für griechische Verhältnisse ungewohnte Solidarität. Anders als die übrigen Berufsgruppen wählten sie für ihre Streikaktionen nicht die vorhersehbaren Versammlungen um 11 Uhr am Syntagmaplatz oder gegen Nachmittag am traditionsreichen Klafthmonos-Platz. Stattdessen zeigten sie bei jeder Versammlung anderer Streikgruppen Präsenz. Wenn sich die entlassenen Schülerlotsen am Klafthmonos-Platz, dem Platz der Tränen, sammelten und dort ihr Leid klagten, waren die Putzfrauen bereits mit eigenen Solidaritätsbannern da. Die streitbaren Damen feuerten im Februar die Bauern bei deren Protesten ebenso an, wie sie die Athens Pride 2014 am vergangenen Samstag unterstützten. Streikende Privatangestellte wurden ebenso mit einer Abordnung der Putzfrauen verstärkt, wie Sitzstreiks von entlassenen Berufsschullehrern.

Plakat der 595 Putzfrauen

Ihr stets präsentes Kampfplakat zeigt eine erzürnte Putzfrau, die mit einem Besen Premier Antonis Samaras und Vizepremier Evangelos Venizelos in den Abfall befördert. «Wir machen für Euch sauber», lautet das Motto.

READ MORE  :

http://www.heise.de/tp/artikel/42/42030/1.html

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500 women have been courageously facing the Greek government and fighting for labour rights.

Last updated: 13 Jun 2014 13:33
Matthaios Tsimitakis
Matthaios Tsimitakis is a journalist based in Athens.
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The protesting cleaners have faced violence from the police, writes Tsimitakis [AFP/Getty Images]
On June 10, a reshuffled cabinet took office in Athens, after the ruling New Democracy/PASOK coalition lost the European Elections of May 25 with a 4 percent  margin from the radical left party, SYRIZA.PM Antonis Samaras’ revamped coalition, solemnly performed the ritual of being sworn in to office for the second time, when the new ministers and secretaries visited the presidential mansion to receive the blessing of the Greek orthodox archbishop.Samaras walked out of the ceremony in a rush to call the first cabinet meeting of his newly polished government and journalists  interpreted his fast pace as a signal to ministers to get on the job quickly and be productive.One of them, the newly appointed minister of public order, Vassilis Kikilias, didn’t lose time. Less than an hour after he took office, riot police cracked down on a protest of the cleaning staff of the ministry of finance.The protesters are more than 500 women of all ages and national backgrounds who were cleaning tax offices, the ministry of finance and customs services until a ministerial decree, fired them all indiscriminately and permanently.The austerity rationale behind the decision was spurious because these women were not a fiscal burden – quite the contrary. The privatisation of cleaning services has increased the amount spent in order to keep public working spaces decently clean.

The fate of these 500 women is nothing new in Greece; for years now, and especially since the financial crisis, workers have had to take to the streets to reclaim their rights.

Surviving an acid attack

Overall, privatising services and reverting to temporary contracts for workers has been associated with slavery-like conditions of labour exploitation.

In Greece the most typical such case is the story of the newly elected member of the European Parliament with SYRIZA, Konstantina Kouneva

READ MORE AT :

http://www.aljazeera.com/indepth/opinion/2014/06/greece-protesting-cleaners-2014613104622975684.html

ΠΗΓΕΣ / ΑΝΑΔΗΜΟΣΙΕΥΣΕΙΣ ΑΠΟ :

https://www.facebook.com/groups/401718739963949/?fref=ts

http://www.aljazeera.com/indepth/opinion/2014/06/greece-protesting-cleaners-2014613104622975684.htmlhttp://www.kar.org.gr/2014/06/15/%CE%B7-%CE%B5%CF%80%CE%B9%CF%83%CF%84%CE%BF%CE%BB%CE%AE-%CE%BA%CF%8C%CF%81%CE%B7%CF%82-%CE%BA%CE%B1%CE%B8%CE%B1%CF%81%CE%AF%CF%83%CF%84%CF%81%CE%B9%CE%B1%CF%82-%CF%80%CF%81%CE%BF%CF%82-%CF%84%CE%BF/

http://www.general.gr

 

 

4/06/greece-protesting-cleaners-2014613104622975684.html[/embed]

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